Episode #14 Dein Selbstbild bestimmt dein Leben! 3 Tipps wie du es stärkst.


Heute möchte ich mit dir darüber sprechen, woher ein negatives Selbstbild kommt und wie du es in 3 Schritten in ein positives Selbstbild transformieren kannst. Weißt du, wann ich angefangen habe, mich mit dem Thema Selbstbild zu beschäftigen? Weil ich geschuftet habe, wie ein Ackergaul, oft viel fleißiger und kreativer als andere war oder super gute Ideen hatte, die mir dann andere nachmachten und damit erfolgreich wurden. Ich aber so oft auf der Strecke blieb und keine oder wenige Erfolge einfahren konnte und ich einfach nicht verstehen konnte warum das so ist?? Bis mir eines schönen Tages bewusst wurde, dass ich Dinge machte, die ich eigentlich nicht machen möchte. Die mir nicht am Herzen lagen. Warum habe ich sie dann aber trotzdem gemacht, wirst du dich nun fragen? Ich hab mich auch gefragt … Weil ich Anerkennung wollte. Weil ich gesehen werden wollte. Oder aber geliebt oder akzeptiert werden wollte. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich es nicht nur aus Liebe oder Hingabe mache. Sondern aus dem fatalen Grund und der Tatsache heraus, das ich furchtbar große Minderwertigkeitskomplexe hatte. Irgendwann hat mich jemand gefragt, wozu tust du das alles? Was ist dein Antrieb – dein Ziel? „Gib nicht mir die Antwort“ – sagte die Person „Gib sie dir bitte selbst, denke intensiv nach und gib dir die Antwort selbst!“ Ich habe nachgedacht und es hat mich so erschüttert, sodass ich damit angefangen habe, mich intensiv mit meinem Selbstbild auseinander zu setzen.

Ich dachte mir: Keine Sekunde meines Lebens, verschwende ich darauf, meine Energie in Dinge zu stecken, um anderen zu gefallen. Um andere glücklich zu sehen, während ich leide und mein Leben so zu leben, wie ich es mir vorstellte. Aber um so handeln und denken zu können, muss das Selbstbild positiv sein. Sonst kommst du ganz schnell wieder, in alte Muster. Ein Beispiel: Als ich auf Instagram begann, meinen Garten „Villa Lena“ zu zeigen, war es reine Leidenschaft, mein Innerstes, meine große Liebe, der Garten. Ich wollte nicht gefallen, ich wollte mich austauschen. Keine Inszenierung, das lag mir fern. Als ich mich dazu entschlossen habe, meinen Garten und das Haus Villa Lena zu meinem Business zu machen, merkte ich aber, oh, ohne Inszenierung, ständige Präsenz und das befriedigen von Bedürfnissen anderer, komme ich nicht wirklich weiter. Teilweise habe ich begonnen, Posts oder Storys zu machen, die ich eigentlich nicht machen wollte, ich dachte ich muss sie aber machen, um voran zu kommen. Obwohl mein Gefühl mir etwas anderes gesagt hatte. Ich machte mir nichts aus Followerzahlen, das war nie mein Antrieb. Aber ich kam nicht von der Stelle, während so viele Garteninstas an mir vorbeizogen und in die zehntausender Bereiche mit Follower zahlen kamen, krebste ich immer noch bei wenigen Tausend herum, obwohl ich schon Jahre dabei war. Irgendwann bemerkte ich negative Gedanken und ich fragte mich was der Grund des vermeintlichen Misserfolges war, dass es an meinem Garten liegen müsse, er ist halt nicht so oder so, oder vielleicht war ich es? Ich bin halt nicht so witzige, präsent, informiert oder was weiß ich alles…und ich spürte – uups das gefällt mir nicht mehr. Immer doofere Kommentare kamen, die mich verletzten. Und ich verstand nicht was da passiert, im Herzen ging es mir immer nur um den Garten, meinen lebensinhalt, nebst der Familie! Da beschloss ich eine Pause einzulegen. Die dauerte dann knapp 5 Monate – von Juli 2020 bis Ende November 2020. In dieser Zeit gab ich mir das Versprechen, ich selbst zu bleiben. Meine Entstehung des Gartens zu zeigen und dazu zu stehen. Ich habe mich darauf eingeschworen, ich selbst zu bleiben. Keine Inszenierung. Sondern, die Gaby, wie sie es eben macht. Wie sie ist. Die Herangehensweise und die Art beizubehalten, und mir selbst treu zu bleiben.

Heute funktioniert das super. Deshalb hab ich noch immer keine aber Zehntausende Follower J aber ich mache das was mir Freude bereitet. Und das ist hundertmal mehr wert und hat mich in der Zwischenzeit schon sehr erfolgreich gemacht. So nun zum Thema Selbstbild und zu dir: Wie denkst du über dich? Wie enden diese „Ich bin…“ und „Ich kann…“ Sätze in deinem Kopf?

Wenn du gerade merkst, dass dir da eher negative Gedanken kommen, solltest du etwas unternehmen. Deine Gedanken, die du über dich selbst denkst, bestimmen nämlich dein Selbstbild! Und dein Selbstbild wiederum entscheidet darüber, ob du im Leben glücklich oder unglücklich bist, ob du Erfolg hast oder ständig versagst, ob du beliebt oder unbeliebt bist und so weiter… Je negativer dein Selbstbild ist, desto doofer verläuft dein Leben.

Deswegen möchte ich heute mit dir hier darüber sprechen, woher ein negatives Selbstbild kommt und wie du es in 3 Schritten in ein positives Selbstbild transformieren kannst. Hol dir dazu schnell, ein Blatt Papier und einen Stift dazu.


Wie entsteht dein Selbstbild eigentlich?


Dein Selbstbild – also das, was du über dich selbst glaubst und denkst – entsteht durch den Einfluss vieler verschiedener Faktoren: Diese können unter anderem sein:

· das, was andere Leute über dich sagen

· deine eigene Selbstwahrnehmung

· deine Erfahrungen aus deiner Kindheit

· deine Erfolge und Niederlagen

· und so weiter…

Wie du siehst, gibt es viele verschiedene Faktoren, die dein Selbstbild formen.

Manche dieser Faktoren können dein Selbstbild positiv stärken, andere hingegen können dein Selbstbild total kaputt machen. Woher ein negatives Selbstbild kommt und wie du es in ein positives Selbstbild verwandeln kannst erzähle ich dir nun:


Woher kommt also dann ein negatives Selbstbild?


Ein negatives Selbstbild wird meistens schon in der Kindheit geprägt. Von all den oben genannten Einflussfaktoren sind nämlich zwei besonders wichtig:


1. Das, was andere Leute über dich sagen (die Fremdwahrnehmung oder auch das „Fremdbild“ genannt)

2. Das, was du über dich selbst denkst (deine Selbstwahrnehmung)


Als Kind funktioniert deine Selbstwahrnehmung noch nicht so gut. Du bist einfach noch nicht in der Lage, deine eigene Persönlichkeit zu erkennen. Darum glaubst du natürlich alles, was dir die Erwachsenen sagen. Und jetzt kommt das Problem: Je mehr negative Aussagen du in dieser Zeit zu hören bekommst, umso negativer wird dein Selbstbild dadurch geprägt. Umso weniger Vertrauen in dich gesetzt wird. Umso öfter du kritisierst wirst oder man versucht, dich zu „verbiegen“, um ein gewünschte Verhalten zu erwirken. Es kann aber auch sein, dass du von einem Elternteil, so wie ich, keine oder nur wenig Liebe oder Aufmerksamkeit bekommen hast, in dem Ausmaß, wie du sie gebraucht hättest. Kommen dann später (im Kindergarten, in der Schule etc.) noch ein paar weitere negative Erfahrungen dazu, verfestigt sich dein negatives Selbstbild immer mehr. Es festigt sich in dir der Gedanke, etwas für die Liebe anderer „tun“ zu müssen. Wenn du etwas für andere tust, sind sie zufrieden, dir wohl gesinnt und du verwechselt das dann irgendwann automatisch mit Liebe. Du wirst immer – so wie ich – das Gefühl haben, mehr machen zu müssen. Besser als andere zu sein. Sich mehr anstrengen zu müssen. Netter, verständnisvoller, einsichtiger und ständig nachgeben zu müssen, weil dein oberstes Ziel, Harmonie ist. Das bedeutet, dass es dem anderen gut geht, durch dich, durch dein Verhalten. Dabei sind wir so wie wir sind perfekt und so wertvoll. Nur mit einem negativen Selbstbild, sind wir nicht in der Lage das zu erkennen. Und zu erkennen, das alles vorher angesprochenen nicht notwendig ist, um geliebt zu werden. Wir müssen uns nur selbst lieben.

Uns so kommen wir zur guten Nachricht. Dein Selbstbild ist NICHT in Stein gemeißelt. Du kannst es jederzeit ändern! Du kannst jederzeit selbst entscheiden, wer und wie du sein willst. Und wann es an der Zeit ist, dein Selbstbild zu verändern, verrate ich dir jetzt:


Wann du dein Selbstbild dringend verändern solltest


Du solltest dein Selbstbild dringend ändern, wenn du überwiegend negativ über dich denkst. Warum? Weil du mit einem negativen Selbstbild niemals glücklich und erfolgreich sein kannst! Was glaubst du, was passiert, wenn du ständig von dir denkst: „Ich kann dies nicht, ich kann das nicht… Ich bin ein Versager… Niemand mag mich…“ und so weiter? Damit machst du dich permanent selbst unglücklich. Dein Selbstbewusstsein sackt in den Keller. Du traust dir nichts mehr zu und dein Leben wird immer schlechter. Und nicht nur das: Dein negatives Selbstbild bestimmt außerdem, wie dich andere wahrnehmen und wie sie sich dir gegenüber verhalten.

Also was wissen wir nun: Ein negatives Selbstbild bedeutet, dass du selbst schlecht von dir denkst. Du hältst dich für hässlich, dumm, faul, nutzlos und so weiter… Diese Gedanken haben Einfluss auf dein Verhalten und auf deine Ausstrahlung: Du strahlst dann unbewusst nach außen hin genau DAS aus, was du selbst innerlich ständig über dich denkst. Die Folge: Die anderen nehmen dich negativ wahr. Sie sehen dich genau SO, wie du dich selber innerlich siehst… Und was passiert dann? Weil DU innerlich negativ über dich denkst und das nach außen ausstrahlst, verhalten sich andere Menschen dir gegenüber auch negativ: Sie sagen vielleicht gemeine Dinge über dich oder verhalten sich abweisend dir gegenüber. Das bestätigt dich dann in deinem negativen Selbstbild – so entsteht ein Teufelskreis. Glaubt mir dass, denn ich weiß wovon ich spreche. Denn genau so erging es mir mein ganzes Leben lang. Umso netter und freundlicher ich war, umso mehr habe ich eine am Deckel bekommen. Ich war so nett und freundlich, nicht weil ich es sein wollte, sondern weil ich geglaubt habe, ich muss es sein, um geliebt zu werden. Im Innersten habe ich schlecht über mich gedacht. Meine Minderwertigkeitskomplexe, mein Zweifel an mir selbst, meine wenige oder garn keine Selbstliebe hat mich Sachen machen lassen, die ich eigentlich gar nicht wollte, nur um anderen zu gefallen. Und die wiederum haben aber nur eins gespiegelt, in dem sie fies waren oder mich schlecht gemacht haben, nämlich mein negatives Selbstbild. Und so entsteht der Teufelskreis.


Wie du dem Negativ-Selbstbild-Teufelskreis entkommst


Um da rauszukommen, musst du diesen Kreislauf stoppen! Und das klappt am besten, wenn du als Erstes aufhörst, auf die Meinung der anderen zu hören! Ich nehme mein Beispiel: Instagram. Ich vermiete meinen Garten für Film- und Fotoproduktionen, Schwimmkurse oder Massagen in naher Zukunft.

Bei jedem Beitrag den ich poste, mache ich mir vorher Gedanken und ich bleibe bei mir. Es ist mir nicht zwingend wichtig, was die anderen davon halten. Ich versuche bei mir zu bleiben, auch wenn das mein Business ist, denn schlussendlich kann ich nur das anbieten was da ist, ich will nichts anderes machen oder anpreisen, was nicht das ist. Weil ich weiß, dass was ich kann oder was ich zeige, ist genug. Die Meinung anderer, auch wenn wir nach außen gehen und uns beruflich verändern, ist nur zweitrangig wichtig. Viel wichtiger ist, wie ICH darüber denke, über dieses Bild, das ich zB.: auf Instagram stelle. Wichtig ist, was ich davon denke, nicht was der andere darüber denkt. Auch wenn ich es veröffentliche. Was andere über dich sagen oder denken, sagt absolut NICHTS darüber aus, wie du wirklich bist. Entscheide SELBST über dein Selbstbild! Entscheide selbst, wie du sein möchtest, wie du dich selbst wahrnimmst und vor allem, was du selbst über dich denkst und wie du selbst mit dir sprichst! Du kannst jederzeit deine negativen Gedanken über dich (= dein negatives Selbstbild) in positive Gedanken und damit in ein positives Selbstbild ändern.

Wie das geht?

Die Selbstbild-Verwandlung

Um dein negatives Selbstbild in ein positives Selbstbild zu verwandeln, brauchst du 3 Schritte.

1. Werde dir deiner negativen Gedanken über dich selbst bewusst

2. Überprüfe diese Gedanken auf ihren Wahrheitsgehalt

3. Ersetze die negativen Gedanken durch neue, positive Gedanken

1. So findest du deine negativen Gedanken Liegen Stift und Papier bereit? Okay, dann lass uns loslegen: Damit du deine Gedanken verändern kannst, musst du sie dir natürlich erstmal bewusst machen. Nimm also jetzt Blatt und Stift zur Hand und ziehe in der Mitte des Blattes eine senkrechte Linie, so dass du 2 Spalten bekommst. Auf die linke Seite schreibst du oben „negative Gedanken“ und auf die rechte Seite oben „positive Gedanken“. Dann notierst du in der linken Spalte alles, was dir so an negativen Gedanken über dich selbst durch den Kopf geht.

Achte auch in den nächsten Tagen immer mal wieder darauf, was du so über dich denkst. Sobald dir weitere negative Selbstbild-Gedanken einfallen, schreib sie mit auf die Liste… 2. Wie du deine Selbstwahrnehmung überprüfst Als nächstes hinterfragst du jeden einzelnen Punkt, den du in der linken Spalte notiert hast. Stell dir dazu folgende Fragen:

· Ist das WIRKLICH so?

· Ist das IMMER so?

· Muss das so BLEIBEN?

Geh zu jedem negativen Gedanken, den du über dich selbst hast, diese 3 Fragen durch. Du wirst merken, dass dir dann sehr schnell auffällt, dass dein negativer Gedanke eigentlich nicht so ist, dass du ihn zu sehr verallgemeinerst oder dass du die Sache jederzeit ändern könntest. Hier ein paar Beispiele dazu:

· Ich habe immer Pech. Naja, natürlich nicht immer. Letztens habe ich bei Rubbellos gewonnen!

· Ich bin zu dick. Okay, es gibt dickere Menschen als mich. Und ich könnte ja was dagegen tun, wenn ich mal ein bisschen konsequenter wäre…“

· Ich kann nicht gut reden. „Also im Freundeskreis bin ich eigentlich recht gesprächig, nur bei fremden Leuten fällt es mir schwer.

Auf diese Weise hinterfragst du jeden negativen Gedanken, den du über dich selbst hast und findest positive Gegenbeispiele.

3. Pflanze neue Gedanken in deinem Kopf Im dritten und letzten Schritt schreibst du nun zu jedem negativen Gedanken ein positives Gegenbeispiel auf. Wähle dabei aus deinen vorherigen Überlegungen etwas aus, das sich für dich glaubwürdig anfühlt. Also nicht:

Ich bin zu dick.“ –> „Ich bin superschlank.

Sondern sowas wie:

Ich bin zu dick.“ –> „Ich hab ein paar Kilo zu viel, aber mit ein bisschen Sport kriege ich die weg.

Es ist wichtig, dass sich der positive Satz für dich realistisch anfühlt, weil dein Gehirn diese Variante sonst nicht akzeptiert! Dein Gehirn ist sehr intelligent und kennt dich besser, als du dich selbst wahrscheinlich! Es ist wichtig, dass sich der positive Satz für dich realistisch anfühlt, weil dein Gehirn diese Variante sonst nicht akzeptiert! Dein Gehirn ist sehr intelligent und kennt dich besser, als du dich selbst - wahrscheinlich :-) Wenn du alle negativen Gedanken über dich in eine positive Variante geändert hast, lies dir die positiven Gedanken jeden Tag morgens und abends einmal selbst laut vor. Leg die Liste dazu am besten an dein Bett und mach die Übung gleich morgens direkt nach dem Aufwachen und am Abend vor dem Einschlafen. Auf diese Weise verfestigt sich dein positives Selbstbild in Rekordzeit in deinem Unterbewusstsein und du wirst auch bald die ersten Veränderungen in deinem Leben feststellen!

Negatives in positives Selbstbild verwandeln:

So gelingt’s! So, hast du nun deine Liste gemacht? Wenn nicht, mach sie JETZT! Diese Liste ist echt so wichtig, wenn du dein Selbstbild positiv verändern willst. Die einzelnen Punkte einfach nur mal in Gedanken durchzugehen, reicht nicht! Dein Selbstbild hat sich über Jahre hinweg aufgebaut und verfestigt. Das kriegst du nicht in 5 Minuten verändert, nur weil du meinen Podcast hier hörst.

Aber mit der hier vorgestellten Technik wirst du dein Selbstbild innerhalb kürzester Zeit komplett transformieren und der Mensch werden, der du schon immer sein wolltest!


Ich wünsche dir von Herzen, das du erkennst wie toll du bist.

Deine Einzigartigkeit macht dich aus, das zu erkennen, sollte dein oberstes Ziel sein.


Schreib mir auf Instagram oder per Privatnachricht, ob du dich in dieser Folge wieder findest. Ob du vielleicht auch Varianten hattest, um dein Selbstbild zu verändern.

Ich freue mich von dir zu lesen und in diesem Sinne wünsche ich dir noch einen wunderschönen sonnigen Tag und freue mich wenn wir uns nächsten Mittwoch wieder hören, bis dahin, alles Liebe - rock it - Deine Gaby Muhr





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